ALBERTO BIASI

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BIO

ALBERTO BIASI

Alberto Biasi (Padua 1937) ist ein einflussreicher Akteur in der italienischen Kunstgeschichte der Nachkriegszeit. Er gilt international als eine der kohärentesten und einflussreichsten Persönlichkeiten im Bereich dessen, was in Italien als „programmierte Kunst‟ oder „kinetische Kunst‟ definiert wurde und anderswo als Op-Art.

Seit dem Jahr 1959, als die künstlerische Suche des jungen Biasi begann, bewegt sich seine Tätigkeit ständig im Zeichen der Wahrnehmungsforschung, durch Schaffensperioden, von denen jede auf poetische und wissenschaftliche Weise Fragestellungen im Bereich „Sehen‟ angeht: von den ersten Werken „Trame‟ zu den berühmten Werken „Torsioni‟, von „Light Prisms‟ zu „Ottico-dinamici‟.

1988 zeigte er eine anthologische Ausstellung im Museo Civico ai Eremitani in Padua. 2006 stellte er seine Werke in den Sälen des Hermitages in St. Petersburg aus. Neben zwölf Ausstellungen der Gruppe Enne hatte Biasi mehr als hundert Einzelausstellungen an renommierten Orten wie dem Palazzo Ducale in Urbino, dem Wigner-Institut in Erice, dem Museu de la Catedral in Barcelona, dem Nationalmuseum der Villa Pisani und der Nationalgalerie in Prag.

Er nahm auch an mehr als fünfhundert Gruppenausstellungen teil, darunter „ITALIAN ZERO & Avantgarde 60’s‟ im MAMM-Museum in Moskau, an der 32. und 42. Biennale in Venedig, der 11. Biennale in Sao Paulo, der 10., 11. und 15. Quadriennale di Roma und an den bekanntesten Grafik-Biennalen, wo er zahlreiche wichtige Auszeichnungen erhielt.

LA MATERIA DELLA VISIONE 1959 - 2019

„Schon seit einiger Zeit wollte ich ein neues Material auszuprobieren‟, erzählt der Künstler Alberto Biasi. „Das Potenzial von PVC hatte ich bereits voll ausgeschöpft. Ich hatte Lust auf ein weicheres Material, das nicht so plastisch ist. Der Widerstand gegen starke Spannung, der die Lamellen, aus denen die Arbeiten bestehen, ausgesetzt sind, war jedoch eine nicht zu unterschätzende Einschränkung. Ich kenne

Alcantara seit jeher und wollte mit dem Material experimentieren. Das Unternehmen war von Anfang an sehr entgegenkommend und hat mir Muster geschickt und später die Lamellen zugeschnitten, damit ich sie in meinen Werken ausprobieren konnte. Ich begriff so, dass Alcantara nicht nur optisch und haptisch weich ist, sondern auch Spannung aushält und wandelbar ist. Die Vielseitigkeit dieses Materials habe ich entdeckt, als ich einen Prototyp auseinanderbauen musste, da ich nicht verstand, warum die Lamellen zwei verschiedene Schwarznuancen aufwiesen: Alcantara „arbeitet‟ mit dem Licht, je nach dem, aus welcher Richtung man das Material betrachtet. Dieser spezifische Aspekt des Materials gehört zu mir und meiner Arbeit, er gefällt mir wirklich sehr.“

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