Die 1972 gegründete Alcantara S.p.A. ist ein weltweit anerkanntes italienisches Spitzenunternehmen, das fest in der Industrielandschaft verankert ist: Unternehmen, Marke und Material bilden eine unverwechselbare Identität. Grundlage dafür ist eine einzigartige eigene Technologie.
Die in Italien ansässige, aber global ausgerichtete Alcantara S.p.A. ist an zwei Standorten tätig: der Firmenzentrale in Mailand und dem Produktionsstandort in Nera Montoro (Terni).
Im Herzen Umbriens, der sich über 586.000 qm erstreckt und eins der modernsten Forschungs- und Entwicklungszentren Europas im Bereich Werkstoffe beherbergt.
Im Lauf der Jahre ging Alcantara langfristige Partnerschaften mit einigen der weltweit namhaftesten Luxusmarken ein und ist übergreifend in den Bereichen Automotive, Mode, Accessoires, Innenraumgestaltung und Unterhaltungselektronik tätig.
Weltweit führende Unternehmen entscheiden sich für Alcantara®, da es die Grenzen herkömmlicher Materialien überwindet und eine perfekte Balance zwischen unverwechselbarer Optik, hoher technischer Leistungsfähigkeit und vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten bietet.
Dank dieser Eigenschaften avancierte Alcantara zum Inbegriff zeitgenössischen Designs, das keine Kompromisse bei Qualität, Ästhetik und Innovation eingeht.
Dieser Ansatz spiegelt sich auch in einem konkreten Nachhaltigkeitsengagement wider: Alcantara ist seit 2009 vom TÜV SÜD als klimaneutral zertifiziert.
Über 50 Jahre italienische Spitzenqualität
Von der Gründung bis heute durchlief Alcantara eine außergewöhnliche Entwicklung und etablierte sich als Symbol für Eleganz, technologische Innovation und Vielseitigkeit auf internationaler Ebene.
Im kontinuierlichen Dialog mit den weltweit renommiertesten Marken.
Unsere Geschichte
Alcantara ist durch eine Geschichte ständiger Innovation geprägt. Alcantara® entstand in den frühen 1970er-Jahren basierend auf einem Patent des japanischen Forschers Miyoshi Okamoto, wird seit 1972 in Italien hergestellt und repräsentiert einen wahrhaften technologischen Durchbruch, der noch heute unübertroffen ist.
Jedes Jahrzehnt fügte der Unternehmensgeschichte ein weiteres Kapital hinzu: Sektoren, Märkte und Perspektiven wurden schrittweise erweitert. Auf diesem Weg war der Blick stets nach vorn gerichtet.
1970
– Der japanische Wissenschaftler Miyoshi Okamoto entwickelt Alcantara® und meldet das Patent für die Herstellung des Materials an.
1972
– Die ENI Gruppe (damals noch ANIC) unterzeichnet ein Joint Venture mit Toray Industries Inc. für die kommerzielle Nutzung des Patents. Aus dieser Partnerschaft entsteht das italienische Unternehmen ANTOR S.p.A. (später Alcantara S.p.A.). Die Produktionsstätte in Nera Montoro sowie der Hauptsitz des Unternehmens in Mailand werden eröffnet.
– In dieser Zeit erhöht sich die Bekanntheit von Alcantara zunehmend und das Unternehmen etabliert sich im Bekleidungssektor.
1973
– ANTOR S.p.A. wird zu IGANTO S.p.A. (ein Akronym für Italia, Giappone (Japan), ANic, TOray)
1974
– Alcantara debütierte 1974 in der Automobilindustrie mit dem Lamborghini Bravo von Bertone, einem revolutionären Konzeptauto, und erstmals in der Serienproduktion im Lancia Stratos HF von Bertone.
1979
– Die erste Testphase für den Einsatz von Alcantara im Bereich Innenausstattung beginnt.
1981
– IGANTO S.p.A. wird zu ALCANTARA S.p.A. Das Aktienkapitals wird aufgeteilt zwischen der ENI Gruppe (51 %) und der Toray Gruppe (49 %).
1984
– Die Zusammenarbeit mit Lancia für das Interieur des Thema-Modells bestätigt erneut, wie stark Alcantara im Automobil-Bereich inzwischen etabliert ist.
1994
– Das CSA (Zentrum für Anwendungsentwicklung) für die unternehmenseigene Entwicklung von technischen Lösungen und Anwendungen auf Anfrage wird eingerichtet.
1995
– Der Aktienanteil der ENI Gruppe geht zur Gänze an die Toray Gruppe, welche 30 % des Gesamtpakets sofort an die Gruppe Mitsui verkauft.
1998
– Erste Umbauten für die Verdoppelung der Produktionskapazität in Nera Montoro.
2000
– Beginn erster Diversifizierungen des Stils, die den Grundstein für die spätere Designabteilung legen.
2002
– Die Umbaumaßnahmen für die Verdoppelung der Produktionskapazität werden abgeschlossen.
2004
– Die Zusammenarbeit mit Nokia ist für Alcantara die Eintrittskarte in den Bereich Unterhaltungselektronik.
2009
– Als eines der ersten Unternehmen Europas erhält Alcantara die Zertifizierung als klimaneutral („von der Wiege bis zum Fabriktor‟) dank einer eingehenden Prüfung und Modernisierung seiner Prozesse, die zu einer signifikanten Reduzierung der CO2-Emissionen führen werden.
2010
– Alcantara S.p.A. veröffentlicht den ersten Nachhaltigkeitsbericht
– Zudem startet das Unternehmen einen intensiven Globalisierungsprozess.
2011
– Im Produktionsbetrieb in Nera Montoro wird ein modernes Pflanzenklärsystem installiert.
– Die erste Kollektion von Endprodukten erscheint unter der Tochtermarke A'alcantara.
– Die Klimaneutralität wird auf den gesamten Lebenszyklus des Produkts, inklusive Gebrauch und
Entsorgung („von der Wiege bis zur Bahre‟) und der mit den Unternehmenstätigkeiten verbundenen
Emissionen erweitert.
– Die Klimaneutralität wird auf den gesamten Lebenszyklus des Produkts, inklusive Gebrauch und Entsorgung („von der Wiege bis zur Bahre‟) und Emissionen der Unternehmenstätigkeit, erweitert.
2012
– Die neue Kraft-Wärme-Kopplungsanlage wird installiert und geht ab dem 1. Januar 2013 in Betrieb.
2013
– Start eines neues Projekts zur Verringerung der Umweltauswirkungen und des Energieverbrauchs des Produktionsprozesses.
2014
– Start der ersten Analyse zum Wasserfußabdruck.
– PErstes internationales Symposium zum Thema Nachhaltigkeit in der globalen Automobilindustrie „Sustainability and the new automotive value chain‟.
2015
– Abschluss der ersten Phase (Test in industriellem Maßstab) des 2013 begonnenen Projekts.
– Beginn der Erforschung von Rohstoffen aus erneuerbaren Quellen (bio-based).
– Zweites internationales Nachhaltigkeitssymposium „The Automotive Ecosystem on the Global Road to Sustainability. The Asian Perspective‟.
2016
– Drittes internationales Nachhaltigkeitssymposium zur Nachhaltigkeit in Tokyo „Sustainability and Corporate Value‟.
2017
– Ankündigung des Projekts IACI ( „Increase Alcantara Capacity Installed‟) mit dem die Produktionskapazität des Unternehmens innerhalb von fünf Jahren durch ein Expansionsprogramm verdoppelt werden soll.
2018
– Viertes internationales Nachhaltigkeitssymposium „Coping with climate: Global Warming and Decarbonization‟.
2019
– Im Rahmen des IACI-Projekts wird eine neue Produktionsanlage in Betrieb genommen, um die Umwelt- und Energieauswirkungen zu verringern.
- 2019 Fünftes internationales Nachhaltigkeitssymposium „Climate HOW: How to Engage Society and Deploy Decarbonization‟.
- Zehnter Jahrestag zum Erlangen der Klimaneutralität.
2023
– Launch der Sonderversion von Alcantara®, hergestellt aus 68 % zertifiziertem Post-Consumer-Recycling-Polyester. Für diese Version erhielt Alcantara von ICEA die Zertifizierung nach dem von Textile Exchange entwickelten Recycled Claim Standard (RCS).
– Das gezeichnete und eingezahlte Grundkapital von Alcantara ist wie folgt aufgeteilt: 70 % TORAY INDUSTRIES INC; 30 % MN INTER-FASHION, LTD.
2025
– Alcantara ist Protagonist im Italien-Pavillon der Expo 2025 in Osaka, wo es einige der eindrucksvollsten Räume mit Installationen bereichert, die von von japanischen Noren inspirierten Trennwänden bis hin zu theatralisch roten Vorhängen reichen und ein einzigartiges Erlebnis für Augen und Tastsinn schaffen.
Eugenio Lolli
Präsident und Geschäftsführer der Alcantara S.p.A.
Seit 2024 leitet Eugenio Lolli die Alcantara S.p.A. als Präsident und Geschäftsführer.
Unter seiner Führung festigt Alcantara seine internationale Position als globale Marke im Luxussegment und zeichnet sich durch die Einzigartigkeit des Materials sowie durch eine Identität aus, die Innovation, Design und die Kultur des „Made in Italy“ vereint.

GOVERNANCE UND ZERTIFIZIERUNGEN
Loyalität, Fairness, Transparenz und Qualität
Die Einhaltung der Gesetze und die Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftsmodells sind für Alcantara grundlegende und unverzichtbare Prinzipien und bilden daher das Fundament des Unternehmensmodells. Um all dies in die Tat umzusetzen, orientieren wir uns stets an unserem Verhaltenskodex, in dessen Mittelpunkt die Grundsätze der Rechtmäßigkeit, Loyalität, Fairness und Transparenz stehen.
Triebfeder unseres täglichen Engagements ist auch der Wert, den wir der Materialqualität beimessen, die weltweit von Millionen von Nutzern geschätzt wird und durch Zertifizierungen renommierter internationaler Einrichtungen garantiert ist.






