CHIHARU SHIOTA

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BIO

CHIHARU SHIOTA

Die Künstlerin wurde 1972 in Osaka geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Shiota setzt sich mit den großen Themen der Menschheit wie Leben, Tod und Beziehungen auseinander und erforscht den Sinn des Seins durch großformatige Installationen ‒ in denen gewöhnliche Objekte und Erinnerungsstücke von symbolischem Wert platziert werden ‒ oder mithilfe von Zeichnungen, Skulpturen, Fotos und Videos. 2015 repräsentierte Shiota ihr Heimatland Japan auf der 56. Biennale von Venedig.

Im Laufe der Jahre schuf sie Werke, die in renommierten internationalen Museen ausgestellt wurden, wie dem MoMA PS1 in New York, La Maison Rouge in Paris, The Museum of Art in Kōchi, Freer and Sackler Galleries of Art in Washington D.C., Power Station of Art in Shanghai und in der K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf. Ihre Werke wurden darüber hinaus auf der Biennale von Sydney, der Biennale von Gwangju (Südkorea), beim Setouchi International Art Festival und der Triennale von Yokohama (Japan) ausgestellt.

Reflection of Space and Time

Der Traum von Chiharu Shiota „Reflection of Space and Time‟. Konzipiert als universeller Ort, der die Erinnerungen der Menschheit bewahrt, umhüllt und durchzieht ein dichtes unifarbenes Netz ‒ ein unverwechselbares Gestaltungsmerkmal der Künstlerin, die hier während der Installationsphase 110 km Alcantara®-Band verwendet hat ‒ eine Struktur, in der zwei weiße, trachtenartige Kleider aus Alcantara® zu schweben scheinen. Ihr Bild wird in den Spiegeln, die in der Mitte der Struktur und entlang der Wände des Raumes positioniert sind, reflektiert und vervielfacht und verändert die physische und zeitliche Wahrnehmung des umgebenden Raumes, in einem kontinuierlichen Hin und Her von Perspektiven und Illusionen. Von Erwachen und Traum.

Erfahren Sie mehr dazu unter A-World

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In Silence

Die größte Einzelausstellung von Shiota Chiharu mit dem Titel „The Soul Trembles‟ war von Juni bis Oktober 2019 im Mori Art Museum in Tokio zu sehen.

„In Silence‟ (2002/2019) ist ein Werk, bei dem ein riesiges schwarzes Netz ein verbranntes Klavier, umhüllt, das von Stühlen umgeben ist. Das Kunstwerk entstand aus einer Kindheitserinnerung der Künstlerin an ein Nachbarhaus, das mitten in der Nacht abbrannte. Das Klavier symbolisiert einerseits Stille, andererseits ist es, als würde es visuelle Musik spielen.

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